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Messgeräte für Raumluftqualität, Licht und Schall

CO2-Messtechnik

Zur Beurteilung der Raumluftqualität wird die CO2-Konzentration als Indikator herangezogen. Eine zu hohe CO2-Konzentration in der Raumluft (Grenzwert: 1000 ppm) wird als „schlechte und verbrauchte“ Luft empfunden.
Schlechte Luftqualität in Innenräumen (z.B. Büros) kann beim Menschen zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche bis hin zu Erkrankungen führen (Stichwort: Sick Building Syndrome SBS) und ist in vielen Fällen auf unzureichende Lüftung zurückzuführen.
Bei bedarfsgeregelten Lüftungsanlagen dient die CO2-Konzentration zur Regelung der Frischluftzufuhr. Dabei kommen stationäre CO2-Messumformer zum Einsatz, die in regelmäßigen Abständen mit Handmessgeräten überprüft werden sollten.

Die Messgröße Licht

Etwa 80% aller Sinneseindrücke laufen über das Auge und bedürfen deshalb des Lichtes als Mittler. Etwa 25% des gesamten menschlichen Energiehaushaltes werden für den Sehprozess benötigt.
Spektrale Empfindlichkeit des Auges:
Licht besteht aus sehr hohen elektromagnetischen Schwingungen zwischen 380 und 770 nm. Sie werden vom Auge als Licht wahrgenommen.
Beleuchtungsstärken
Der Mensch ist ein Tageswesen, das heißt, dass er an Beleuchtungsstärken gewöhnt ist, wie sie tagsüber im Freien anzutreffen sind. Das sind Werte zwischen ca. 5.000 lx an einem trüben Wintertag und ca. 100.000 lx an einem sonnigen Sommertag.
Die Beleuchtungsstärken von künstlichen Beleuchtungsanlagen liegen dagegen in der Regel zwischen 100 und 1.000 lx.
Auswirkungen
Ermüdungserscheinungen durch zu wenig Licht treten weniger am Auge selbst als vielmehr im Gesamtorganismus auf, so dass zu wenig oder schlechte Beleuchtung in der Regel nicht als Ermüdungs- und Unfallursache erkannt wird.
Hinweise in der Literatur besagen, dass ca. 30% aller Unfälle direkt oder indirekt mit mangelhafter Beleuchtung zusammenhängen. Dieser Tatbestand kann für alle, die für die Unfallverhütung einzustehen haben, nur bedeuten, diese Zusammenhänge genau zu beachten.
Je nach Aufgabe werden von den Normengremien verschiedene Beleuchtungsstärken empfohlen. Bei einfachen Arbeiten reichen Beleuchtungsstärken um 100 bis 250 Lux, bei Präzisionsarbeiten werden 1000 Lux und mehr gefordert.

Die Messgröße Schall

Schallwellen sind Luftdruckschwankungen
Wenn sie für das menschliche Ohr wahrnehmbar sind, sprechen wir von Hörschall. Die bei Hörschall auftretenden Druckschwankungen sind sehr, sehr gering. Bei einem Normaldruck von 1013 mbar genügen schon Änderungen im μPa-Bereich, um eine Reizung des menschlichen Ohres herbeizuführen. Ein geeigneter Drucksensor mit entsprechender Empfindlichkeit ist das Mikrofonchallpegel-Messgeräte sind zur Messung im Freifeld konzipiert. Ein Freifeld ist aber auch gegeben, wenn der Pegel um 6 dB pro Verdopplung der Entfernung von der Quelle fällt. Dies ist in den meisten Räumen der Fall.
Tipps zur Messung
Ideale Messbedingungen erhalten Sie immer dann, wenn absolut keine störenden Gegenstände im Schallfeld sind. Dieser Zustand würde sich zum Beispiel auf einer Berghöhe in freier Natur ergeben. Da es keine Wände oder Decken gibt, an denen der Schall reflektiert werden kann, ist eine freie Ausbreitung gewährleistet (Freifeld). In einem geschlossenen Raum ist gegenüber der Lärmquelle beispielsweise eine Wand. Diese kann Reflexionen verursachen, die das Messergebnis verfälschen (Nachhallfeld).

Kontakt

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